Dezember, 2006

Unendlicher Lichtkreis

ICH BIN ein unendlicher Lichtkreis.
ICH BIN aufgestiegen und frei.
Ich lebe zusammen mit allen
anderen Wesen frei im Licht.
ICH BIN das ICH BIN.

Aus dem Inneren dieses unendlichen Lichtkreises treten hervor:

Die Versammlung der Aufgestiegenen Menschheit, in Einheit
mit den Königreichen der Engel und Elementarwesen
durch die kohäsive Macht himmlischer Liebe, die alles
Leben in seinem aufgestiegenen Zustand vereinigt.

Diese Versammlung taucht jetzt im täglichen Leben als
Thema und Gedankenform des Monats Dezember auf:

HIMMLISCHE STREBSAMKEIT

*****

HEILIGES MODELL

ATEMSPRUCH
(selbstlos und nur als ewige Flamme atmend)

ICH BIN das Einatmen und Aufnehmen der
kosmischen Flamme himmlischer Inspiration.

ICH BIN das Ausdehnen und Projizieren der
kosmischen Flamme himmlischer Strebsamkeit.

*****

BESTÄTIGUNGEN

ICH BIN,
deshalb strebe ich.

Meine Strebsamkeit stammt aus dem Inneren von ICH BIN,
denn ICH BIN Gott-in-Tätigkeit, überall gegenwärtig!
Ich strebe wegen des erfüllten, himmlischen Potentials.
ICH BIN höchste Strebsamkeit.

Meine Strebsamkeit stammt aus dem
Inneren meines großen Gott-Selbstes.
ICH BIN aufgestiegen und frei.

Meine Strebsamkeit stammt aus dem Inneren
der vollständigen Herzensflamme der Menschheit.

ICH BIN die Versammlung der Aufgestiegenen Menschheit.
Meine Strebsamkeit stammt der Einheit mit den
Königreichen von Engeln und Elementarwesen.

ICH BIN eins mit aller Lebenskraft, die sich auf Erden entwickelt.
Meine Strebsamkeit stammt aus dem Inneren der kohäsiven
Macht göttlicher Liebe, die alles Leben in seinem
aufgestiegenen Zustand vereinigt.

ICH BIN eins mit allem aufgestiegenen und freien Leben überall.
Ich BIN strebsam, und SO IST ES, geliebtes ICH BIN!

*****

AUFSTIEGSGEDANKEN

Das englische Wort „aspire“ (streben) kommt aus dem Lateinischen aspirare, auf etwas atmen. Seine Bedeutung umfasst: voller Verlangen zu wünschen, nach etwas suchen, seinen Glauben oder sein Vertrauen auf etwas setzen, sich erheben, aufsteigen, sich emporschwingen und hinauffahren. Himmlische Strebsamkeit ist eine Eigenschaft der Seele, wenn sie den sich immer erweiternden, göttlichen Plan zu verehren und anzubeten wünscht. Diese Strebsamkeit bestand schon in der Sonne bei unserem Gott-Eltern, sie pulsiert kosmisch in unserem Kausalkörper, unserer Elektronischen Gegenwart, wird geistig in unserer Herzensflamme verkörpert und drückt sich physisch in unserer Genetik und damit unseren Zellen, Molekülen und Atomen aus. Es ist unsere Absicht, unsere höchste, himmlische Strebsamkeit wiederherzustellen, die nicht mehr nur auf der Hoffnung auf die Zukunft, sondern auf gegenwärtiger Wirklichkeit beruht. Schon dieser Gedanke allein bringt geistige Kräftigung, doch auch Zufriedenheit und Frieden.

Wir waren strebsam, seit wir zuerst „ICH BIN“ im Herzen Vater-Mutter-Gottes kannten. Strebsamkeit ist eine kosmische Flamme, und diese Flamme ist für immer mit unserer Flamme verflochten. Unser Bestreben ist, die Erde und ihre ganze Lebenskraft in ihre höchste Ausdrucksbahn von Aufgestiegen und Frei im Licht aufsteigen zu lassen. Kosmische Strebsamkeit richtet alle unsere kreativen Fähigkeiten und geistige Motivation auf den göttlichen Plan aus. ICH BIN Vater-Mutter-Gott in Tätigkeit und beschleunige alle Schwingung und Frequenz in diese vollkommene Umlaufbahn. ICH BIN der Kosmische Christus in Tätigkeit auf Erden und errichte die himmlische Macht der Liebe, die alles Leben in seinem aufgestiegenen Zustand vereinigt.

Höre mich, o Vater-Mutter-Gott! Ich biete Dir das Beste der himmlischen Strebsamkeit an, die ich in meinem Kausalkörper ewig aufbewahrt habe. Durch diese Strebsamkeit strömt Licht, Liebe, Weisheit und Macht meines ganzen Wesens, vom Weißen Feuerwesen in der Zentralsonne bis zur glorreichen ICH BIN-Gegenwart im Himmel, von meinem in allen zwölf Sonnenstrahlen leuchtenden Kausalkörper, wie er für meinen Dienst auf Erden vorgesehen ist, bis zu meiner herrlichen, solaren Christus-Gegenwart, die auf Erden wandelt, und durch meine gereinigten und harmonischen vier Ausdrucksträger, durch die diese ganze Vollkommenheit ins tägliche Leben strömt.

Und SO IST ES, geliebtes ICH BIN!

*****

ENERGIE, SCHWINGUNG UND BEWUSSTSEIN DES GELIEBTEN SAINT GERMAIN UND DES KOSMISCHEN GEISTES DER FREIHEIT IN AUFGESTIEGEN UND FREI ...

Geliebte Freunde des Lichtes und der angeborenen Geistigen Freiheit, die es verkörpert, seid in meiner Umarmung gegrüßt. Sie ist eine Umarmung kosmischer Strebsamkeit, die wir für diese liebliche Erde teilen. In diesem Licht wollen wir zusammen verweilen und betrachten, wie diese himmlische Strebsamkeit ins tägliche Leben zu übertragen ist, wobei wir mit reiner Lichtstrahlung anfangen und mit wohl getanen Werken aufhören.

Auf ihrer Reise, die ihren Anfang in der Zentralsonne nimmt, betritt kosmische Strebsamkeit nach Geistiger Freiheit und himmlischer Libertät schließlich alle Gebiete des täglichen Lebens, von der Volkswirtschaft und Wissenschaft zur Politik und Religion. Sie entzündet eine persönliche Flamme der Strebsamkeit in allen an diesen Vorhaben Beteiligten und regt jeder Mensch an, den göttlichen Plan im Dienst an der Menschheit zu beachten. Die Flamme der Strebsamkeit ist in der Dreifältigen Flamme verkörpert und deshalb der Menschheit ebenso angeboren wie der Atem des Lebens selbst. Ihre Gegenwart in der Herzensflamme ist eine direkte Leitbahn in jeden Kausalkörper, ein Kraftfeld pulsierender Vollkommenheitsmuster, das im Laufe vieler Äonen der Existenz als Lichtwesen entstanden ist. Es wartet darauf, auf Erden freigegeben zu werden. Die einzige Voraussetzung, zu solch einer Leitbahn zu werden, ist, dass man verkörpert und Teil der Menschheit ist.

Bei bestimmten Ereignissen des täglichen Lebens (in der Religion, Politik, sogar Wissenschaft) drückt sich die Flamme der Strebsamkeit in ihrer reinsten Form als tief gefühlter Glaube aus. Obschon er in der Dreifältigen Flamme verankert ist, kann solch ein Glaube aus dem Gleichgewicht geraten, wenn er mehr die eine Zunge der Dreifältigen Flamme ausdrückt und weniger die anderen. Zum Beispiel kann er sich als unbeugsame Inbrunst äußern, wenn er von der Machtflamme genährt wird, oder als unbeteiligtes Beobachten, wenn ihn vorwiegend die Weisheitsflamme stützt. Ist er jedoch in der Liebesflamme zentriert, sorgt die Liebesnatur für den Ausgleich von Macht und Weisheit und eine harmonische, ergreifende, aber nachhaltigen Ausdrucksweise eigener, himmlischer Strebsamkeit.

Deshalb wollen wir, wenn wir die Flamme der Strebsamkeit anwenden und sie als Segnungen des Kausalkörpers ausatmen, die Strebsamkeit der ganzen Menschheit in die vollständige Dreifältige Flamme eingehüllt sehen, zentriert in Liebe. Immer, wenn wir Leidenschaft jeder Art sehen, wollen wir die Dreifältige Flamme anrufen und ihren Ausdruck (der Religion, Politik, usw.) in der vollkommenen Ausgeglichenheit von Liebe, Weisheit und Macht anrufen. So richten wir uns nur auf die beteiligte, himmlische Strebsamkeit aus und ihren höchsten Ausdruck durch die Oberhoheit des Lichtes, und nicht die zeitweise äußere Unausgewogenheit.

Im Ganzen religiösen und politischen Leben der Menschheit gibt es ein Verlangen nach Fortschritt und häufig einen leidenschaftlichen Wunsch nach der als religiöses oder politisches Ideal ausgedrückten Vollkommenheit. Das höchste Ideal der aufgestiegenen und freien Menschheit schließt jedes andere Ideal innerhalb des täglichen Lebens ein. Deshalb richten wir uns (in unserem spezifischen, geistigen Dienst) nur auf dieses alles überwölbende Kraftfeld aus. Unser Dienst soll den Weg für den vollkommenen und ausgewogensten Ausdruck der Strebsamkeit ebnen, so dass er die Bestrebungen von anderen nicht stört (seien sie religiöser, wirtschaftlicher oder politischer Art).

Wie ihr vielleicht wisst, drückt sich die kosmische Flamme der Libertät als Dreifältige Flamme aus. Aus ihrer Quelle in der Zentralsonne möchte sie direkt den Dienst von anderen Wesen bei ihrer Entwicklung von Freiheit und Libertät in Bewusstsein und Verhalten beeinflussen. Jeder von uns besitzt eine Dreifältige Flamme, und so ist jeder von uns ein potenzieller, göttlicher Direktor der Freiheitsflamme. Himmlische Libertät ist wie einer Mutter, weil wir aus ihrer Energie, Schwingung und ihrem Bewusstsein geboren wurden. Uns wurde alle Freiheit gewährt, unseren göttlichen Plan zu erfüllen. Das ist kosmisches Geburtsrecht! Ist man jedoch dem täglichen Leben auf Erden zugehörig, hat man nicht das Recht einer „Lizenz“, die eigene Strebsamkeit auf andere auszudehnen, sei es nun unabsichtlich oder mit dem Anspruch des Egos versehen.

Wir wollen unsere geistige Übung mit der Strebsamkeit nach Libertät unterstützen. Erklärt am Anfang einer Bestätigung häufig: „Im Namen der Menschheit, und eins mit der Versammlung der Aufgestiegenen Menschheit:

ICH BIN selbstlos.“

Einzig das Ego fürchtet sich vor dem Eingreifen anderer in meine Geistige Freiheit oder ist in dieser Hinsicht angreifbar. ICH BIN frei davon! Ich bin mir meines Geburtsrechtes bewusst, dem Licht seine Libertät durch mich zuzulassen.

ICH BIN eins mit dem Weg.

Ich trete in meiner Dreifältigen Flamme der Libertät hervor. Ich wandele in ihrer Strahlung und drücke vollkommene Ausgeglichenheit aus. Ihre Energie, Schwingung und ihr Bewusstsein leiten alle meine Gedanken, Gefühle und mein Verhalten, während sie alles Leben um mich segnet.

Der Weg heißt Aufgestiegen und Frei.

ICH BIN das wahre Prinzip der Libertät, was sich im Bewusstsein und Verhalten ausdrückt. Je mehr ich das übe, desto mehr erfahre ich meine eigene Geistige Freiheit, und in Einheit mit dem globalen Lichtdienst erfahre ich sie jetzt für die ganze Menschheit.

Während wir ein Teil der Menschheit sind, sehen, fühlen und verstehen wir, wie Licht und Liebe aus dem universalen ICH BIN und aus jeder individuellen Gott-Gegenwart fließt. Durch unsere Strebsamkeit formen wir die Menschheit zu einem einzigen Körper, Geist, Herz und Bewusstsein um, der sich in diesem Lichtozean Gottes befindet. Es gibt Abertausende aufgestiegener und freier Wesen in der Menschheit, die ihre Geistige Freiheit ergreifen und so die kosmische Flamme der Freiheit ausdehnen. In dieser vereinigten Freiheit stehend, wissen wir, dass die Aufgestiegene Menschheit im Licht siegreich ist. Wir gehen unserer tiefsten Strebsamkeit individuell und gemeinsam nach! Wir möchten als stille, doch greifbare, strahlende Flamme der Strebsamkeit in der Menschheit hervortreten und uns mit allen anderen Freiheitsflammen in der Menschheit verbinden. Wir bilden dann ein kosmisches Gittersystem, das den Weg für die ganze Menschheit ebnet, dass sie ihre Flamme der Strebsamkeit ausdrücken kann, in der sie ursprünglich geboren wurde.

Ein- und Ausatmen

Während wir die Dreifältige Flamme der Libertät ausdrücken, indem wir auf himmlische Weise unsere ursächliche Strebsamkeit beachten, wollen wir uns weiter mit ihr befassen. Strebsam zu sein heißt, auf etwas zu atmen, auszuatmen. Ausatmen ist die Zwillingstätigkeit des Einatmens. Die eine Seite ist das Einatmen, eins mit dem großen, kosmischen Einatmen zu werden, das sich jetzt in der Galaxie ausbreitet. Die andere ist das Ausatmen, die Strebsamkeit, die Welt mit unserem Wunsch nach geistiger Vortrefflichkeit zu segnen. Diese Tätigkeit der Strebsamkeit ist ein Aspekt des großen, kosmischen Ausatmens. Da sich Vater-Mutter-Gott im Modus des Einatmens befindet, bilden wir einen Ausgleich durch unseren Ausatmungsmodus, dessen Definition Heiliger Geist in Tätigkeit lautet, welcher der Atem des heiligen Trostes ist.

Trost sollte Sicherheit, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Friedlichkeit nach sich ziehen. So sieht auch der Pfad aus, wie wir ihn für alle anderen Menschen ebnen, wenn sie ihre himmlische Strebsamkeit ausdrücken, wie sie aus dem Kausalkörper strömt. Die ursprüngliche Gleichheit der Menschheit („alle Menschen sind gleich geschaffen“) besteht darin, dass wir alle mit der Freiheit und Strebsamkeit gesegnet worden sind, unseren göttlichen Plan zu Gunsten unserer eigenen Entwicklung und zum größeren Nutzen des Ganzen (Familie, Gemeinschaft, Nation, Welt) zu erfüllen. Wir streben alle gemeinsam danach und wollen die gleichen Chancen haben, unseren Kausalkörper auf eine konstruktive, ausgeglichene Weise in Geist und Körper auszudrücken. Die Kräfte des Egos wollen diese Gleichheit zurückhalten, indem sie entweder Strebsamkeit verhindern (Zwangsherrschaft und Unterdrückung) oder zu deren unausgewogenem Ausdruck (Radikalismus) anstiften. Solcher Unausgewogenheit beim Ausdruck von Strebsamkeit sieht sich die Menschheit zurzeit gegenübergestellt.

Eine andere Facette unserer Gleichheit ist, dass jeder Mensch ein Bewerber für Göttlichkeit ist, ohne es zu wissen. Höchste Strebsamkeit sind Aufstieg und völlige Geistige Freiheit. Solch himmlische Libertät war äonenlang Traum der Menschheit, seitdem sie in die Herrschaft des Egos abfiel. Das ist Inhalt geistiger, religiöser, politischer und wirtschaftlicher Abhandlungen und in der großen klassischen Literatur niedergelegt. Das Versprechen Geistiger Freiheit heißt jedoch nicht nur „einem Traum nachzuhängen, sondern den Traum wirklich zu erleben, zum Traum zu werden.“[1] Er kann sich als politische, wirtschaftliche und religiöse, gedankliche und geistige Freiheit zeigen, solange er nicht die Freiheit anderer Menschen bei deren Suche nach himmlischer Strebsamkeit berührt. Jegliche Konflikte werden durch die kohäsive Macht göttlicher Liebe der ununterbrochenen, fließenden Ganzheit der aufgestiegenen und freien Menschheit aufgelöst. Das ist wahre Ausübung von Libertät, wenn man immer der Diener der Liebe bleibt. Der Plan unseres himmlischen Dienstes hier und jetzt lautet, den Weg für alles Leben zu ebnen, das diesen Traum wahrnimmt und in dessen Reich wir den gegenwärtigen, kosmischen Augenblick erschaffen.

Seien wir standhaft und bleiben wir diesem Vorhaben treu.  ICH BIN hier, um euch zu lieben und zu unterstützen und warte auf die Anrufung meiner heiligen Energieströme. Wir sind Freunde der Zeitalter, und unsere Freundschaft wird jetzt zur vollen Vereinigung der Bruderschaft in diesem Augenblick des Siegs gebracht.

Und, SO IST ES, geliebtes ICH BIN!

*****

ENERGIE, SCHWINGUNG UND BEWUSSTSEIN DES GELIEBTEN GEISTES DES SIEGES IM AUFGESTIEGENEN UND FREIEN BEWUSSTSEIN ...

ICH BIN das himmlische Kraftfeld, das himmlisches Gelingen in jedem Wagnis durchsetzt. Ich komme im Geist des glorreichen Obsiegens, alle Hindernisse auf dem Pfad überwindend. Ich stelle mich mit Legionen von Engeln und Devas vor, die in meinem Namen dienen. Ich tauche jetzt in der Menschheit auf, so dass realistischer, geistiger Optimismus über das Trugbild der Verzweiflung siegen kann, das in Anbetracht des Angriffs von Ego-Kräften herrschen könnte, die sich überall erheben. Sie wissen kaum, dass sie sich nur deshalb erheben, damit sie freigesetzt werden können.

Das große Hindernis, dem sich die Menschheit gegenübergestellt sieht, ist die niedere Schwingung, die durch die unausgewogenen Energieströme des Egos erzeugt wurden. Diese entstehen durch Funktionsstörungen von nicht miteinander harmonierenden, mentalen und emotionalen Zuständen und ihrem Ausdruck durch unausgeglichenes Chakra. Zieht man des sieben planetarischen Chakras in Betracht, haben sie alle, mit Ausnahme des Kronen-Chakras, eine Vergangenheit der Unausgewogenheit bei der Rückreise vom Ego zur Göttlichkeit. Jedes Chakra hat einen göttlichen Plan der Darstellung eines der Sieben Strahlen des Heiligen Geistes. Dieser göttliche Plan des sieben planetarischen Chakras des Heiligen Christ-Selbstes sieht so aus:

Das Kronen-Chakra
auf dem Scheitel, gelbe Flamme der
Weisheit und Erleuchtung, Zweiter Strahl.
Das Dritte Auge-Chakra,
zwischen den Augenbrauen, grüne Flamme
kosmischer Wahrheit, Fünfter Strahl.
Das Kehl-Chakra,
blauer Diamant des Willens Gottes und
der himmlischen Absicht, Erster Strahl.
Das Herz-Chakra,
rosa Flamme göttlicher Liebe und des
Heiligen Geistes, Dritter Strahl.
Das Sonnengeflecht-Chakra,
rubingoldene Flamme himmlischen Friedens, Sechster Strahl.
Das Kreuzbein-Chakra,
Violettes Feuer der Gnade, des Mitgefühles, der
Vergebung und Anrufung, Siebenter Strahl.
Das Wurzelchakra,
weiße Flamme der Reinheit, Auferstehung
und des Aufstiegs, Vierter Strahl.

Ohne alle negativen Einflüsse dieses Chakras aufzuzählen, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten sind, möchte ich nur erwähnen, dass die meiste schädliche Energie, die im Augenblick beim Erschaffen unseres Lichtreiches überwunden werden muss, den drei „niederen“ Chakras, Sonnengeflecht-, Kreuzbein- und Wurzelchakra, zuzuordnen ist. Herz-, Kehl- und Drittes Auge-Chakra können bei bestimmten Personen sicher auch Brennpunkte der Unausgewogenheit sein (Lethargie, Neid, Stolz), aber das sich gegenwärtig erhebende, primäre Massenkarma stellt die Grundqualitäten der Lustbefriedigung physischer Sinne, materiellen Macht und der Vermögenswerte (Wurzelchakra), Wut und Groll (Kreuzbein-Chakra) und Furcht (Sonnengeflecht) dar.

Frieden erlangen, Freiheit gewinnen, Aufstieg erringen

Der göttliche Pfad soll die Zentren des drei niederen Chakras ins Licht erheben. Wir sollen „gemeinsam im Licht stehen“, während wir durch diese drei Chakras wirken. Wenn sie im Licht transfiguriert sind, erlangen wir Frieden (Sonnengeflecht), gewinnen Geistige Freiheit (Kreuzbein) und erringen den Aufstieg (Wurzelchakra). Wir tun das für uns selbst, während wir zentriert auf die vollständige Absicht der Macht und Herrlichkeit der   Aufgestiegenen Menschheit auf Erden ausgerichtet bleiben. Dabei erheben wir diese niederen Eigenschaften im ganzen planetarischen Leben, bis es eine spürbare Freigabe und Befreiung in jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind gibt, jeder Nation, Rasse, Religion und Kultur auf Erden. Denkt über das enorme Potential dieses Dienstes nach. Um diesen Dienst zu erleichtern, zieht das Folgende in Betracht:

Erlangen wir Frieden, bis er zu unserer ersten Natur in allen Vorhaben geworden ist. Kultiviert Frieden, lest über Frieden, horcht auf Frieden (in der Musik, in der Natur, in der menschlichen Stimme) und findet Frieden in der Gottesinspiration, verkörpert in der Herzensflammen des Lebens um euch und um diese liebliche Erde. Meditiert über Frieden, über die kosmische Friedensflamme und die großartigen, himmlischen Wesen, die Frieden verkörpern, bis hin zu unseren Blumengärten, die Frieden, Harmonie und Schönheit direkt vor unserem Auge manifestieren.

Gewinnen wir Geistige Freiheit[2]. Entdeckt Freiheit in unseren Anrufungen und Meditationen, wenn ihr selbstlos und eins mit dem Weg von Aufgestiegen und Frei seid. Kennt Freiheit, indem ihr frei im Licht der großen Gott-Gegenwart steht, ohne dass euch die Hindernisse des Egos im Weg stehen. Ruft durch eure himmlische Absicht die Feuer der Gnade an, des Mitgefühls, der Vergebung und der Umwandlung, dass sie hell in eurer Aura leuchten. Übt Anrufungen, bis sich diese Feuer der Geistigen Freiheit auf allen Gebieten eures täglichen Lebens offenbaren.

Ergreifen wir unseren Aufstieg, im Licht lebend. Erschaffen wir unser eigenes Lichtreich, in das wir die ganze Welt einladen, um sich uns anzuschließen. Sobald wir im Licht stehen, löst uns das Wurzelchakra von der Erdanziehung, und wir steigen auf. Das wurde als physisches Abheben vom Erdboden gesehen. Seht es mehr als Freigabe von der Schwerkraft an, einer der vier Grundkräfte des physischen Universums. Dann könnt ihr absichtsvoll erwählen, auf der Erde, unter den Menschen in der Eigenschaft eines Lichtdieners zu bleiben anstatt auf der Erde als ein Opfer der Schwerkraftgesetze, irgendwie verloren in einem Leben in Unausgewogenheit und Dissonanz.

Erlaubt bitte eine kurze (und damit unvollständige) Erklärung des Aufstiegs- (oder Wurzel-) Chakras in wissenschaftlichen Begriffen. In der Quantenphysik gibt es vier primäre Kräfte, welche die Wirklichkeit im physischen Bereich bestimmen: die elektromagnetische, die starke, die schwache und die Gravitationskraft. Nur die Gravitationskraft ist nicht durch die vier physischen Dimensionen, die Zeit und die drei Raumdimensionen (Länge, Breite und Höhe), gebunden. Hat man also über alle anderen planetarischen Chakras Meisterschaft erlangt, erlaubt uns das Wurzelchakra den Schlussakt des Aufstiegs, bei dem alle sieben, voll wirksamen Chakras einem aufgestiegenen und freien Wesen erlauben, über die Gravitationskraft zu herrschen, anstatt von ihr beherrscht zu werden. Die Meisterschaft über die Gravitationskraft nimmt uns über Zeit und Raum hinaus in unzählige andere Dimensionen.

In der Physik ist Gravitationskraft ein Mechanismus, der zwischen Universen (oder Bereichen der sich unterscheidenden Wirklichkeiten) Kommunikation zulässt. Für den äußeren Verstand ist das schwer zu verstehen, kommt uns aber im Leben von Aufgestiegen und Frei ganz natürlich vor, wobei „frei“ Freiheit von den Beschränkungen von Zeit und Raum bedeutet. Tatsächlich kann Schwerkraft höherer Dimensionen bereits in physikalischen Laboratorien mit Hochenergieteilchen geprüft werden. Esoterisch gesehen, ist Gravitation mehr als das, was in der Schule gelehrt wird, wenn wir vom fallenden Apfel Newtons hören, von einer Kraft, welche die Dinge an die Erde bindet. Es stellt sich heraus, dass sie mehr unsere Freiheit bedeutet, anstatt unsere Gefangennahme.

Sobald wir Meister aller „umgekehrter Energieströme“, vor allem des drei niederen Chakras, geworden sind, indem wir sie ins Licht erheben, werden wir wie niemals zuvor Engel und Elementarwesen erfahren. Sie vertrauen uns jetzt vorbehaltlos, genau wie bei allen anderen aufgestiegenen und freien Wesen. Dem entsprechend offenbaren sie auch viel mehr. Das ist eine absolut himmlische Erfahrung in sich selbst! Erlangen wir Meisterschaft über das sieben planetarische Chakra, tauchen wir automatisch in die zwölf Sonnenchakras ein, das solare Christ-Selbst! Hier erfahren wir die göttliche Liebe, die alles Leben in seinem aufgestiegenen Zustand erhält. Wir erfahren sie jetzt als sowie die Luft, die wir atmen, als ob das alles ist, wofür und worin wir immer gelebt haben. Dann vereinigen wir uns ganz mit dem universalen ICH BIN, eins mit dem erhabenen Ozean kosmischer Vollkommenheit, doch mit einem erhöhten Gespür für himmlische Individualität, was die erhabene Verzückung schenkt, ständig in der großartigen Gott-Gegenwart leben zu dürfen.

Deshalb sollen wir Meisterschaft über das sieben planetarische Chakra erlangen, indem wir sie in ihren natürlichen Zustand, alle sieben heiligen Strahlen des Heiligen Geistes ausstrahlend, zurückführen. Jünger des Heiligen Geistes werdend, sind wir dann automatisch eins mit dem kosmischen Bewusstsein. Diese himmlische Gelegenheit wird als Aufstieg bezeichnet, als himmlischer Übergang, der uns in den zwölffältigen, solaren Christus umgestaltet. Auf dieser Ebene sind wir völlig bereit, uns mit der ICH BIN-Gegenwart in den Aufgestiegener Meister-Reichen des Lichtes wieder zu vereinigen. Trotzdem können wir noch auf Erden als Christus-in-Tätigkeit wandeln, im physischen Reich dienend und lebend. So nimmt der Aufstieg uns nicht notwendigerweise aus dem physischen Reich fort, bis wir es so wollen. Wir besitzen einfach die Wahlfreiheit und Libertät, Erde und Menschheit von einer höheren Seinsebene des Bewusstseins zu dienen, wo viel mehr himmlische Mächte aus unserem Kausalkörper hindurchscheinen und die Welt mit ungeahnten Lösungen sogenannter unlösbarer Probleme (des Egos) segnen.

Heiliger Atem bringt uns ins Herz Gottes

Bei der Wiederherstellung unseres Chakras in ihren himmlischen Zustand ist zunächst der Heilige Atem von Wichtigkeit. Die meisten von uns sind mit Atemübungen vertraut, wie wir sie in der Meditation, Joga, Qi Gong, Entspannungsübungen oder anderen geistigen Schulungen gelernt haben. Es ist hilfreich, solche Ausbildung zu haben und sie mit angeeigneter Disziplin und dauernder Übung frisch zu halten. Heiliger Atem ist eine spirituelle Ausübung des Atmens mit erhobener, himmlischer Absicht, ein vollständiges Verwerten der Ausgleichs- und Heilungswirkung von Heiligem Atem, wie ihn uns Vater-Mutter-Gott im Anfang schenkte. Denkt darüber nach. Es gibt nichts, was uns mehr angeboren wäre als unser Atem, und doch ist er alles, was wir brauchten, um im Licht frei zu sein!

Atem ist sowohl symbolisch zu verstehen als auch greifbare Wirklichkeit von vollkommener Ausgeglichenheit beim Anrufen/Aufnehmen und Ausdehnen/Projizieren eines Lebensaspektes. Jede aufbauende Lebensqualität muss zwischen dem, was wir in uns einladen, und dem, was wir dem Leben schenken, ausgeglichen werden. Nehmt zum Beispiel göttliche Liebe. Man muss diese kosmische Kraft aus höheren Quellen ins eigene Selbst hineinziehen, während man auch die Welt mit derselben Strahlung segnet, in vollkommener Ausgeglichenheit. Jedes unseres Chakras wurde entworfen, um wie eine Sonne im Himmel zu sein, sein eigenes, kleines Universum durch seine himmlische Eigenschaft segnend. In diesem Sinne sagte der geliebte Lord Maitreya:

„Liebe muss im Stande sein, sowohl ihre Strahlung auszuteilen als auch Objekte in ihrer Umlaufbahn zu halten, so dass sie weder zu nahekommen noch sich zu weit von der beherrschenden Intelligenz entfernen, alles gemäß göttlichem Plan. Das ist einer der schwierigsten Aspekte der Meisterschaft, die nach innen ziehender Schwingung der Liebeskraft zu kontrollieren und die Ausgeglichenheit zwischen Segnung und Aufnahme zu behalten. Beachtet: Wenn die Sonne einen Planeten nur ein verschindend kleines Stück näher zu sich zieht, hört er auf zu sein. Wird ein Planet gerade ein wenig zu weit aus seiner Bahn geschleudert, geht er dem Sonnensystem verloren. Genauso ist es mit der aufsteigenden Menschheit in ihrer Beziehung zu jedem lebendigen und atmenden Wesen und jedem unbelebten Objekt und jeder Kraft und Macht, mit der es versehen ist.“

Der geliebte Lord Maha Chohan sagte:

„Das Wesen des Lebensgesetzes ist der Rhythmus von „magnetischer“ Anziehungskraft und Strahlung. Wenn Zuviel Anziehungskraft auf die Mächte alles Guten besteht und nicht gleichzeitig deren Segnung ausgestrahlt wird, ist der Rhythmus gebrochen. Ist zuviel Segnung und Dienst vorhanden, ohne dass genügend Anziehung von Autorität aus der Quelle alles Seins vorhanden ist, dank der wir leben, stellen sich Erschöpfung, menschliches Leiden, Zerfall, Disharmonie usw. ein.“

Da wir den Heiligen Atem einüben und vervollkommnen, stellen wir Ausgleich und Harmonie unserer Chakras gemäß ihrer göttlichen Bestimmung wieder her. Die Aufnahme des Lichtes in unsere Chakras wird durch das Ausstrahlen der Segnungen von jedem Chakra vollkommen ausgewogen. Sobald der Rhythmus des Heiligen Atems in der Meditation gegeben ist, können wir uns jedes unserer sieben planetarischen, im Licht unserer herrlichen Gott-Gegenwart eingebundenen Chakras vorstellen. Fühlt, wie ihre Kernenergie, Schwingung und Frequenz in dieses Licht erhoben wird. Seht, wie sich die Farbe des Chakras bis zur reinsten Schattierung der Vollkommenheit für den jeweiligen Strahl auflädt und als eine der sieben geistigen Sonnen an unserer himmlischen Achse (Rückgrat) erstrahlt. Fühlt jede himmlische Eigenschaft des Heiligen Geistes, besonders die des drei niederen Chakras, bis wir Frieden erlangt, Freiheit gewonnen und den Aufstieg errungen haben. An jedem Punkt auf dem Pfad können wir Heiliges Feuer der Heilung, des Friedens, der Umwandlung, der Liebe, des Schutzes usw. in diese Chakra-Tätigkeit hineinrufen, alles gemäß unserer eigenen Absicht und Intuition.

Dann ist die Enderfahrung dieser Meditation das Herz Gottes, wenn wir uns erst einmal wieder auf unser ursprüngliches, himmlisches Wirken auf Erden ausgerichtet haben. Dieses Reich hat viele Namen: das große, große Schweigen (so bezeichnete es der geliebte Saint Germain); das Königreich des Himmels (der geliebte Jesus); das Lichtreich der Aufgestiegenen Meister (verschiedene Meister); der geheime Ort des Allerhöchsten (David) und andere. Der geliebte Kosmische Heilige Geist kennzeichnet es als die Macht göttlicher Liebe, und wir in dieser Tätigkeit nennen es die kohäsive Macht göttlicher Liebe, die alles Leben in seinem aufgestiegenen Zustand vereinigt. Der geliebte Maha Chohan (Heiliger Geist) sprach auch:[3]

„Ich lächle, wenn ich die Erdenmenschen so versessen auf Reisen und Urlaub sehe, wo sie doch auf einem Atemzug in die inneren Reiche reisen könnten und erholter zurückkehrtet als von jedem Ferienort, jedem physischen Sonnenbad oder jedem Kurort.“

Wollen wir Meisterschaft über unser sieben planetarisches Chakra erlangen, halten wir uns treu an unsere eigene, höchste Stelle, unser Liebesherz. Meditiert über folgende Zeilen und bestätigt sie, indem ihr im Herzchakra göttlicher Liebe zentriert seid. Sie bedeuten Meisterschaft und Sieg über die drei niederen Chakras.

ICH BIN selbstlos.
Indem ich alle Aspekte des Selbstes und alles,
was dazugehört, loslasse, erlange ich Frieden.
ICH BIN eins mit dem Weg.

Indem ich mich selbst nur als mächtigen
Lichtstrom wahrnehme, gewinne ich Freiheit.
Der Weg heißt Aufgestiegen und Frei.
Ich führe ein Leben des Aufstiegs.
ICH BIN geistig frei.

*****

Ich sehe im Sonnengeflecht nur eine Goldene Sonne.
Ich habe Frieden gefunden, deshalb bin ich selbstlos geworden.

Ich sehe nur eine Violette Sonne im Zentrum meines Unterleibs.
Ich gewinne Geistige Freiheit, deshalb bin ich eins mit dem Weg.

Ich sehe nur eine Weiße Sonne an der Basis meines Rückgrats.
Ich führe ein Leben des Aufstiegs, denn der
Weg heißt Aufgestiegen und Frei.

Unser Siegesspruch hat dieselben drei Bedeutungen, reicht aber von
der Dreifältigen Flamme im Erdzentrum, durch Wurzel und
Stamm unseres Lebensbaums, bis zum Sonnenschein Gottes im Herzen.

ICH BIN die Versammlung der Aufgestiegenen Menschheit.
Ich führe ein Leben des Aufstiegs.

In der Vereinigung mit den Königreichen von Engeln und Elementarwesen gewinne ich Freiheit durch die kohäsive Macht göttlicher Liebe,
die alles Leben in seinem aufgestiegenen Zustand vereinigt.
Ich habe Frieden gefunden

Und SO IST ES, geliebtes ICH BIN!

So ergreifen wir die ganze Macht des Heiligen Atems und unserer Erleuchtung bezüglich unseres wahren Selbstes bei der siegreichen Überwindung jeglichen Hindernisses der Ego-Schöpfung, besonders in unseren Chakras und schöpferischen Fähigkeiten in Gedanken und Gefühl. Wir haben alle Schlüsselressourcen sicherzustellen, um festzustellen: „Der Sieg ist unser“ in unserem Dienst, ein Lichtreich für ein Neues Zeitalter Geistiger Freiheit zu erschaffen, Freiheit von jedweden Beschränkungen der Zeit, des Raums und des Egos, Freiheit in aller Macht und Herrlichkeit ein einem Leben von Aufgestiegen und Frei. In ihm denken wir an die Lebensregeln des Heiligen Geistes (Beilage in einem vorigen Heft) und übergeben unsere ganze Energie der großartigen Gott-Gegenwart (z.B. im Vedanta-Gebet).

Da wir Furcht überwinden (und Frieden erlangen), Wut umwandeln (und Freiheit gewinnen), unausgewogene Anhänglichkeit ans Physische loslassen (und den Aufstieg erringen), geschieht das allen Menschen, allen Nationen, Rassen, Religionen und Kulturen. Da ich (in der Kernschwingung meiner Chakras) erhoben werde, wird alles Leben mit mir erhoben. Da wir obsiegen und triumphieren, entfernen wir die Ursache von Kritiksucht, Verurteilung und Verdammung aus dem Schatz unserer schöpferischen Fähigkeiten. Das sind die Ego-Tätigkeiten, die vor allem die angeborenen, himmlischen Eigenschaften des Lichtes, von den ursprünglich beabsichtigten Segnungen zu den Ego-Bedingungen von Krankheit und Leid verändert hatten. Disziplinieren wir uns, um so Kritik und Verurteilung aus jedem Teil unseres Tagesablaufs zu entfernen. Auf diese Weise bewegt sich alles Leben auf den Sieg zu und beseitigt, was am meisten die angeborene Göttlichkeit des Lichtes verändert, das aus der großartigen Gott-Gegenwart in die Menschheit strömt.

Die Lotusblume und der Baum des Lebens

Das Elektronische Muster unseres geliebten Lord Gautamas ist die heilige Lotusblume. Denkt an sie als ein Beispiel für unsere Geistige Freiheit auf Erden. Sie wächst aus einem Samen, den keiner sehen kann, und entsteht unter der Oberfläche des Lebens, buchstäblich im Schlamm. Aus ihm erweitert sie sich durch Willen, Absicht und standhaften Glauben an den eigenen, göttlichen Plan. Eines Tages erblüht sie im Tageslicht. Da ihr dieser Bereich unbekannt ist, wird sie ihre Blätter erst entfalten, wenn sie sich eingewöhnt hat. Durch genügend Aufnahme von Sonnenlicht offenbart sie schließlich die Schönheit, Pracht und Vollkommenheit in Farbe und Design ihres wahren Selbstes, im Licht über der dunklen Wirklichkeit stehend, aus der sie erwuchs. Die Lotusblume vertritt Hoffnung und triumphale Auferstehung.  Wegen ihres beharrlichen Festhaltens am göttlichen Plan über alle Hindernisse und Widerstände hinweg, kann sie hervortreten und im Licht erblühen.

Die Lotusblume sind wir, die aufgestiegene und freie Menschheit. Trotzdem wir uns unserer karmischen Verbindlichkeiten auf einer Ebene (im Schlamm) bewusst sind, fahren wir fort, uns selbst frei im Licht stehend zu sehen, und wählen diese Ebene als unsere wahre und echte Ausdrucksform. Erinnern wir uns an die Lotusblume. Wenn wir unsere karmische Unausgewogenheit und Ego-Gewohnheiten überwinden, wird unsere ganze Kraft, Klarheit, Standhaftigkeit, Durchhaltevermögen, Wille, Absicht, Entschlusskraft und liebevolle Seelenstärke, die wir immer gehabt haben und immer haben werden, zur Verfügung stehen, genau hier und jetzt! Wir haben uns alle auf diesen Tag im Aufstiegstempel vorbereitet. Mit diesem Vertrauen und Glauben bewegen wir uns vorbei an unserem eigenen, persönlichen Zeitalter des Karmas hinein in unser Zeitalter des göttlichen Planes. Und weil gilt: Da ich erhoben werde, wird alles Leben mit mir erhoben, erheben wir alles Leben weiterhin in seinen aufgestiegenen und freien Zustand, genau hier und jetzt.

Das ist mein Lebensbaum. Aus meiner Dreifältigen Flamme im Herzen aufwärts segne ich das Leben durch mein oberes Chakra und meine schöpferischen Fähigkeiten des Herzens, der Kehle, des Hauptes und der Hände. Durch mein mitfühlendes Herz und die drei Chakras unter dem Herzen, wo ich Frieden erlange, Freiheit gewinne und den Aufstieg erringe, bin ich auf der aufgestiegenen Erde verankert. Wirken erst einmal alle sieben, planetarischen Chakras gemäß göttlichem Plan, erscheine ich, in mein zwölffältiges Chakra gekleidet, als die Sonnengegenwart des Christus, genauso wie der Schmetterling aus dem Kokon oder die Lotusblume aus dem schlammigen Wasser auftaucht. Dann segnet das ganze, herrliche Licht meiner großen ICH BIN-Gegenwart die Menschheit grenzenlos. ICH BIN dann frei, um die großartigen Gottesmächte des Sonnenseins zu enthüllen, die Außerordentlichkeit meines wahren Wesens.

So sehe ich mich im täglichen Leben, die Welt segnend, wie das Christus-Prinzip es immer getan hat. Dann lässt Vater-Mutter-Gott auf Erden seinen eingeborenen Sohn des Lichtes, den Kosmischen Christus in Tätigkeit, durch mich erblühen, als meine Person. Ich halte daran fest, über die niedere Energie des Egos, besonders in das drei niedere Chakra, zu triumphieren, und erlange Frieden, gewinne Freiheit und erringe den Aufstieg. Ich trete hervor als die Sonnengegenwart des Christus, die meinen göttlichen Plan auf Erden erfüllt.

Und SO IST ES, geliebtes ICH BIN!

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Vedanta-Gebet

O Du unendliche, heilige Gegenwart Gottes, voll­kommener Quell alles Lebens, geheiligt sei Dein heiliger Name! Vor Dir beugen wir uns in Dankbarkeit, Lob und Danksagung für Deine höchste Gegenwart im Universum – weil Du bist, bin ich – ICH BIN!

Dir, o Allmächtiger, geben wir alle Kraft und Herrschaft zurück, die wir jemals in eine un­vollkommene Schöpfung kleideten, sichtbar oder unsichtbar, denn Du bist die Allmacht des Uni­versums, und es gibt keine andere Macht, die handeln kann! Dein Wille geschehe in und durch uns jetzt! Dein Reich des Gottes-Bewusstseins offenbare sich auf dem Antlitz der Erde durch die Herzensflamme al­ler, die so gesegnet sind, jetzt darauf zu leben.

O Du höchster Ge­liebter, da wir unser Herz, unsere Vision und unser Bewusstsein zu Dir erheben: Gib frei die Substanz deines Selbstes, jedem nach seinem Bedürfnis, damit wir nicht Mangel leiden beim Voranschreiten in Dei­nem Namen und für Deinen Dienst!

Wir erbitten Verge­bung für jedes Übertre­ten Deines Gesetzes der Liebe und Harmonie, für uns selbst, für die ganze Menschheit und die Mächte des Elemen­tar- und Naturreiches. Begnade uns mit Deiner Kraft und Deinem Wunsch, allen zu ver­geben, die uns jemals, seit Anbeginn der Zeit, Leid antaten.

Weil wir eins sind mit Dir, fürchten wir nichts Böses, denn es gibt keine Macht abseits von Dir. Du bist die Stärke, die Macht, in der wir den Pfad der Recht­schaffenheit wandeln.

Und nun, o Vater des Lichtes – zeige uns die volle Glo­rie, die wir mit Dir im Anfang teilten, ehe die Welt war...

So sei es!

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[1] Von William Faulkner, der das in vollkommener Weise in einem Essay „Der amerikanische Traum“ ausdrückte. Seine Inspiration seitens der Flamme der Libertät ist spürbar, wie bei vielen großartigen Autoren ebenso.

[2] Geistige Freiheit gewinnen heißt auch, alle anderen Ebenen von Freiheit zu bezwingen (z.B. politischer, oder finanzieller Art), indem sie uns nicht mehr festhalten und uns nicht von unserer vollständigen Freiheit im Licht abhalten.

[3] Alle drei Auszüge stammen aus Ansprachen früherer Brückehefte.