Glossar der Begriffe 
...Begriffe, wie sie in Aufgestiegen und Frei verwendet werden

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Begriffe, wie sie in Aufgestiegen und Frei verwendet werden

Aufgestiegen und Frei: Dieser Begriff umfasst das erfüllte, himmlische Potenzial einer Person, eines Ortes, einer Bedingung oder Sache, sobald sie im strahlenden Licht der ewigen Dreifältigen Flamme eines intelligenten, göttlichen Wesens stehen. Gemeinsam aufgestiegen und frei im Licht zu stehen beschreibt das himmlische Potenzial der Menschheit, wenn sie als das ICH BIN-Menschengeschlecht auf Erden auferstanden ist. Beim Aufstieg ist man nicht mehr an das Rad von Geburt und Tod gebunden. Ist man dann vom irdischen Leben einmal aufgestiegen, schließt der höhere Entwicklungspfad die Ewigkeit in sich selbst ein.

Die Versammlung der aufsteigenden Menschheit: Energie, Schwingung und Bewusstsein einer Anzahl Menschen kommt zusammen. Um dazuzugehören, muss man sich für die Aufstiegsvorstellungen engagieren (siehe Kopfstück des Monatsheftes), indem man ihnen durch seine Aufmerksamkeit und seinen schöpferischen Fähigkeiten begegnet. Die Aufstiegsvorstellungen sollen helfen, unsere liebliche Erde zu erlösen.  Unser sich ins Sonnenbewusstsein entwickelndes Heiliges Christ-Selbst gibt sie vor. Diese Versammlung verkörperter Menschen, die noch ihr eigenes Karma umzuwandeln haben, muss gleichzeitig Harmonie und Ausgeglichenheit aufrechterhalten, um sich am planetarischen Lichtdienst beteiligen zu können und um selbst aufsteigen zu können und frei zu sein.

Aufgestiegene(r) Meister(in): Ein mächtiges Lichtwesen, das vom Rad der Geburt und des Todes (Zyklus von Verkörperungen) in die ewige Freiheit im Licht aufgestiegen ist. Der Mensch, dessen Energie, Schwingung und Bewusstsein mindestens 51% positiv ist, steigt auf. Die Schwingfrequenz seiner sieben planetarischen Chakras sorgt dann dafür, dass die himmlische Energie aus der Silberschnur der mächtigen ICH BIN-Gegenwart durch die sieben Chakras emporsteigt. Er kann schon während seiner Verkörperung aufsteigen und frei sein, und dann steigen auch seine sieben planetarischen Chakras in ihre zwölffältige Natur des kosmischen Bewusstseins auf.

Gemeinsam verbundenes, himmlisches Bewusstsein: Das himmlische Bewusstsein gehört definitionsgemäß zur unteilbar fließenden Ganzheit. Es vereinigt sich mit der universalen Einheit unabhängig von der Dimension, der Ebene oder dem Schwingungsbereich, in dem es sich manifestiert. Diese Formulierung fasst diese Ganzheit zusammen. Um ihr gerecht zu werden, kann sich die aufsteigende Menschheit unmittelbar auf der Ebene des solaren Christ-Selbstes untereinander abstimmen und auch mit Engeln, Elementarwesen, der Geistigen Hierarchie und kosmischen Wesen vereinigen, die der Erde in diesem kosmischen Augenblick beistehen.

Ist man Teil des gemeinsam verbundenen Gottesbewusstseins, stellt man ein Kraftfeld des universalen ICH BIN im Alltag dar. Es offenbart die Ganzheit, Einheit und Vereinigung in sich selbst. Es erschafft ein globales Kraftfeld der Harmonie und Ausgeglichenheit im Alltag, das stärker ist als jedes Scheinbild des Egos oder einer Karmawirkung. Diese Formulierung ist dem äußeren Bewusstsein eine Gedächtnishilfe, die ihm zeigt, dass man sich automatisch mit dem universalen ICH BIN verbindet, wenn man göttliches Bewusstsein erlangt. Alle himmlischen Dimensionen mit ihrem Potenzial richten sich auf dieses Kraftfeld aus und unterstützen das aufgestiegene und freie Wesen und dessen Vorhaben genauso, wie es diese Ganzheit mitträgt. Man dient dem Ganzen durch seinen Gruppendienst in diesem Kraftfeld, weil der Rest des Universums die Bereitschaft der Erde für das große, kosmische Einatmen erwartet, das dann allem Leben überall erlaubt, in seine nächst höhere Ebene des himmlischen Potenzials aufzusteigen.

Für Lichtdiener bedeutet das, dass sie aufeinander und auf das himmlische Potenzial der ganzen Menschheit auf der Ebene des solaren Christ-Selbstes abgestimmt sind. Außerdem befinden sie sich im Einklang mit der mächtigen ICH BIN-Gegenwart des Nächsten, die auf noch höheren Frequenzbereichen des Lichtes wirkt. So kann das kosmische Momentum des Kausalkörpers der Lichtdiener im Lichtdienst sichtbar werden, Der gemeinsame Lichtdienst mit Engeln und Elementarwesen (Zwerge der Erde, Undinen des Wassers, Sylphen der Luft und Salamander des Feuerelements) ist stärker als alle Unausgewogenheit. Gemeinsam verbundenes Gottesbewusstsein bedeutet, dass man sich in Einheit mit der Lichtbruderschaft, den Aufgestiegenen Meistern und kosmischen Wesen befindet, die der Sache der Geistigen Freiheit auf Erden in beliebigen Lichtreichen dienen.

Die himmlische Dispensation Geistiger Freiheit: Der geliebte Saint Germain wandte sich im projizierten Bewusstsein an die große Zentralsonne, als er sich darauf vorbereitete, Chohan des Siebenten Strahls und des Zeitalters Geistiger Freiheit zu werden. Dort bat er im Namen der Menschheit um die Dispensation, sie vom andauernden Joch des Karmas zu befreien, damit ihre geistige Entwicklung wieder möglich würde. Ihm wurde diese Dispensation gewährt, und so konnte die Menschheit in Energie, Schwingung und Bewusstsein wieder voranschreiten, himmlisches Bewusstsein erlangen und zum ICH BIN-Menschengeschlecht werden, wie es ursprünglich vorgesehen war.

Das himmlische Licht: Die Strahlung, die vom Heiligen Feuer, das in jedem Menscherzen verankert ist, ausgeht, birgt alle Energie, Materie und Intelligenz, wie sie für Mitschöpfertum und vollständiges Ausschöpfen des himmlischen Potenzials auf dem Aufstiegspfad zur Erfüllung des göttlichen Planes notwendig sind.

Der göttliche Plan: Als sich Vater-Mutter-Gott im Anfang entschloss, ein Weltensystem zu erschaffen, legte er sich einen Plan zurecht, wie er darin das Licht verherrlichen und die Grenzen der Vollkommenheit ausweiten könnte. Der Plan sollte einen grenzenlosen Ausdruck des Lichtes über ein endloses Spektrum von Dimensionen mit unendlichen Möglichkeiten himmlischen Potenzials beinhalten. Einmal vollendet, legte Vater-Mutter-Gott den Plan der zuständigen Schweigenden Wächterin vor, so dass sie ihn heiligen konnte und die makellose Vorstellung für ihn aufrechthalten konnte. Vater-Mutter-Gott legte den Plan dann in die Hände der sieben mächtigen Elohim, damit sie ihn manifestieren konnten.

Der göttliche Plan für die Erde enthält das höchste Potenzial für die drei Königreiche der Engel, Elementarwesen und Menschen, die sich auf ihr entwickeln. Engel halten die geistige Atmosphäre der Erde aufrecht und entwickeln sich zum Seraphim, Cherubim und Erzengel. Elementarwesen stellen die physische Atmosphäre der Erde (Erde, Luft, Feuer und Wasser) zur Verfügung und entwickeln sich zu großen Devas, Formenerbauern, Schweigenden Wächterinnen und Elohim. Der Mensch entwickelt aufgestiegene Meisterschaft in der Welt der Form. Steigt er ins Sonnenbewusstsein auf, kann er sich in endlosen Dimensionen und Lichtreichen so weit entwickeln, dass er z.B. neue Weltensysteme erschafft.

Wurzelgeschlechter: (Siehe auch Schöpfungsplan) Die makellose Vorstellung von der ganzen Menschheit entspricht dem ICH BIN-Menschengeschlecht. Gemäß dem Schöpfungsplan sollte es sieben Wurzelgeschlechter bilden, genauso wie das Heilige Christ-Selbst die sieben Strahlen für seine volle Reifung braucht. Jedem Wurzelgeschlecht steht ein Manu vor. Er stellt ein majestätisches Wesen dar, das die makellose Vorstellung des verkörperten Ausdrucks eines Wurzelgeschlechts repräsentiert. Es sollte etwa 2 000 Jahre lang jeweils einem himmlischen Strahl besonders ausgesetzt sein, so dass am Ende, nach 14 000 Jahren, der volle Zyklus der sieben Strahlen durchlaufen ist. Dann macht das aufgestiegene Wurzelgeschlecht dem nachfolgenden Geschlecht Platz, um in den Lichtreichen mit seinem Manu die Entwicklung fortzusetzen. Haben alle sieben Wurzelgeschlechter ihren Aufstieg vollendet, ist der göttliche Plan der Erde erfüllt, und sie ist wie die anderen Planeten im Sonnensystem von Helios und Vesta zu einem aufgestiegenen Planeten geworden.

Der große Bewusstseinsabfall: Als das vierte Wurzelgeschlecht planetarische Waisen (die Nachzügler) barmherzig in ihre Evolution aufnahm, um sie auf seine Entwicklungsebene zu erheben, ließ es sich leider von deren niederen Frequenzen verführen. Seit diesem Zeitpunkt verzögerte sich die Evolution der nachfolgenden Wurzelgeschlechter. Die zurückkehrenden Wirkungen des Karmas verstärkten sich immer mehr. Es konnte nur durch zusätzliche Verkörperungen ausgeglichen werden, so dass sich die Evolution noch mehr verzögerte.

Diese Verzögerung war so entmutigend, dass Vater-Mutter-Gott in Erwägung zog, die Erde aufzulösen, weil von ihr zu wenig Licht ausging. Um ihren Platz in der Familie der Planeten behalten zu können, ist ein bestimmtes Maß der Lichtemanation erforderlich. Weil sich das vierte Wurzelgeschlecht aus Barmherzigkeit der Nachzügler angenommen hatte und sozusagen unverschuldet vom Licht abfiel, erbot sich der geliebte Sanat Kumara, seine Stadt der Sonne (Shamballa) auf der Venus zu verlassen und stellvertretend für die Menschheit das notwendige Licht auf Erden auszustrahlen. Erst, wenn die Menschheit sich soweit höherentwickelt haben würde, dass sie selbst für dieses Licht wieder sorgen könnte, hätte er zur Venus zurückkehren können. Dieser große Herr der Liebe ist der wahre Erretter von Menschheit und Erde. Seine Einsatzdauer im Dienst ist in Millionen von Jahren zu messen. Er hat hier Zeitalter kommen und gehen, Kontinente auftauchen und versinken und Zivilisationen erblühen und verschwinden sehen. Heute, bei der Dispensation des Siebenten Strahls, nähert sich der Lichtdienst des geliebtem Sanat Kumara seinem Endpunkt. Die heute verkörperten Lichtdiener sind ein Teil dieses Lichtdienstes.

Potenzial: Dieser aus der Wissenschaft entlehnte Begriff bezeichnet das Vermögen, das ein Ereignis freisetzt, das zum Spektrum möglicher Ergebnisse gehört, ob das nun ein kleines Ereignis zwischen zwei Elektronen oder zwei Menschen ist oder Transformationsgeschen im Leben einer Familie, eines Planeten oder Sonnensystems.

Das himmlische Potenzial: Das ist das höchst mögliche Potenzial oder Vermögen in Bezug auf göttliche Liebe, Weisheit und Macht, das den größten Nutzen für alle Beteiligte hat, manchmal bezeichnet als Erfüllung des göttlicher Planes für alle beteiligten Personen, Orte, Zustände oder Dinge. Vater-Mutter-Gott schuf den Menschen zu seinem Abbild und Gleichnis. Bei unserer kosmischen Geburt empfing die ewige Flamme das grenzenlose Potenzial, zu einem kosmischen Wesen großartigen Lichtes zu werden. Ein winziger Geistesfunken wird zu einer Sonne der Sonne. Ähnlich ist die Verkörperung auf Erden. Aus einer einzelnen Zelle mit einem genetischen Code (DNA) wird ein entwickeltes Wesen mit grenzenlosem Potenzial.

Der weibliche Strahl: Das Yin und Yang des Lebens offenbart den männlichen und weiblichen Strahl aus Energie, Schwingung und Bewusstsein, die, zusammen genommen, die vollkommene Ausgeglichenheit der Schöpfung darstellen: göttliche Liebe und Macht ergeben Weisheit in allen Angelegenheiten. Viele Zeitalter lang führte die Vorherrschaft des männlichen Strahls zu Fehlentwicklungen bei allen Lebensaspekten auf Erden. Unter solcher Unausgewogenheit sind die Kontrollsucht und Angst des Egos zur Norm geworden und müssen durch die Liebe des weiblichen Strahls wieder geheilt werden. Ist die Ausgeglichenheit der Dreifältigen Flamme wiederhergestellt, dann sind die Tugenden des männlichen Strahls in der Menschheit von denen des weiblichen (Liebe, Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung, Harmonie, Ausgeglichenheit und Einschließlichkeit) wieder ausgeglichen.

Das Kraftfeld: Der Begriff legt nahe, dass hier ein Kraftfeld von himmlischer Energie, Schwingung und göttlichem Bewusstsein gemeint ist, das ein kosmisches Wesen (z.B. auch die aufgestiegene und freie Menschheit bei ihrem gemeinsamen Dienst) mit einer besonderen Absicht erzeugt hat. Das kann ein Kraftfeld des Schutzes von Elohim Herkules oder eins der Heilung von Erzengel Raphael oder ein Kraftfeld der Umwandlung von Erzengel Zadkiel und der Heiligen Amethyst sein. Unser gemeinsamer Dienst im gemeinsam verbundenen Gottesbewusstsein sorgt auch für ein Kraftfeld des Dienstes für die Sache der Geistigen Freiheit. Die Aura einer(s) Aufgestiegenen Meister(in) ist ein Kraftfeld, das mit seinem entwickelten, kosmischen Momentum alles Leben segnet. Die himmlische Dispensation Geistiger Freiheit ist ein Kraftfeld, das der geliebte Saint Germain von der Zentralsonne herbeirief, damit es den Weg für den göttlicher Plan auf Erden frei macht.

Das große. kosmische Einatmen: Im universalen ICH BIN ereignen sich gewaltige, kosmische Zyklen, die manchmal große kosmische Tage und Nächte oder großes kosmisches Ein- und Ausatmen genannt werden. In Raum und Zeit sind sie umwälzend. Weil unser Sonnensystem nur die Größe eines Atoms in Relation zum gesamten Körper Gottes hat, erscheinen diese Zyklen unendlich und ewig zu sein. Unsere lokale Galaxie mit ihrer Zentralsonne und ihren sieben Sonnen ist anlässlich des großen, kosmischen Einatmens an einem Zeitpunkt angekommen, wo die Kernschwingung der Erde ausreichend in die göttlichen Liebe aufgestiegen, so dass sie völlig in das Einatmen einbezogen werden kann. Die wahre Versammlung der Aufgestiegenen Menschheit zeigt im Alltag Vater-Mutter-Gott an, dass die Erde jetzt bereit ist, sich dem großen, kosmischen Einatmen anzuschließen.

Ein galaktisches Einatmen versetzt jeden Planeten schwingungsmäßig näher an seine Sonne (seine Quelle) und jede Sonne näher an ihre Zentralsonne (ihre Quelle). In dreidimensionale Sichtweise kommt die Erde zuerst horizontal Helios und Vesta näher und dann (mit unserem ganzen Sonnensystem) vertikal näher an die Zentralsonne von Alpha und Omega heran. Natürlich befinden sich die bereits aufgestiegenen Planeten in viel höheren Dimensionen als Raum und Zeit des physischen Reichs. Deshalb sollte man den Vorgang besser als kosmische, spiralförmige Aufwärtsbewegung von Planeten und Sonnen in einem Spektrum von Energie, Schwingung und Bewusstsein visualisieren.

Heiliger Geist: Er ist die dritte Person der heiligen Dreieinigkeit und entspricht der Natur des Liebesstrahls. Außerdem beseelt er das elementare Königreich. Er enthält auch alle himmlischen Tugenden, die das Engelreich repräsentiert.

Die Hand des kosmischen Heiligen Geistes: Man visualisiert beim großen, kosmischen Einatmen, dass die Ausrichtung aller Sonnen, die mit der Evolution unserer lieblichen Erde verbunden sind, in vollkommene Ausgeglichenheit gelangen. Dadurch kann der Einatmungsvorgang alles Leben unserer Galaxie in die nächst höhere Ebene des himmlischen Potenzials mitnehmen. Diese Sonnen sind: Vater-Mutter-Gott, repräsentiert von Helios und Vesta (Sonne), Alpha und Omega (Zentralsonne) und Eloha und Elohae (Große Zentralsonne), sowie die ewige Sonne ausgeglichenen Drucks im Erdzentrum (Pelleur und Virgo, welche die Elementarwesen repräsentieren) und die Sonne der Sonne auf Erden (das solare Christ-Selbst der ganzen Menschheit). Befinden sich alle in vollkommener Ausrichtung, repräsentieren sie die ganze Galaxie schließlich auf ihrer himmlischen Achse. Dieser kosmische Augenblick erlaubt allem Leben, durch göttliche Gnade in seinen aufgestiegenen und freien Zustand aufzurücken und seine nächste Reise in noch höhere Vollkommenheit zu beginnen. Dann sind alle Sonnen in himmlischer Ausrichtung.

Der unendliche Lichtkreis: Das strahlende Licht der ewigen Flamme bildet schließlich einen unendlichen Lichtkreis, der dann das Universum der zugehörigen Körperschaft darstellt. Dieses Universum ist erfüllt vom Potenzial aller Personen, Orte, Zustände und Dinge, die sich in diesem Universum entwickeln. Das gilt sowohl für die Menschheit in ihrem Alltag, als auch für Vater-Mutter-Gott, der ein Universum von Sonnensystemen und Galaxien erschafft.

Das Karma: Karma heißt im Sanskrit, dass eine Aktion, bei der man Energie, Schwingung und Bewusstsein in Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten aussendet, eine Erfahrung in Tätigkeit als Folge hat. Tätigkeit erzeugt gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung erneut Tätigkeit. Die niedere Frequenz, die das Ego hinaussendet (Verurteilung und Kritiksucht), hat als Folge negative Erfahrung (Verfall und Krankheit). Sendet das höhere (oder ursprüngliche) Selbst Energie höherer Frequenz hinaus (Liebe, Weisheit, Macht, Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung), folgen Ergebnisse der Geistigen Freiheit, ewiges Leben im Licht und Aufstieg.

Die Vollendung des Gesetzes des Kreises ist die Tätigkeit des Karmas oder die Aktion der Aktion. Energie, Schwingung und Bewusstsein sind in Tätigkeit, um ein Ergebnis hervorzurufen. Willensfreiheit bedeutet, dass man das Ergebnis seines Handelns bestimmen kann, um durch Mitschöpfertum Gutes zu erzeugen. Wir sollen in der Verkörperung auf Erden unsere ewige Flamme mit ihrem strahlenden Licht in elementaren Trägern darstellen. Diese Träger (oder der Avatar für die mächtige ICH BIN-Gegenwart) haben ihre eigenen, schöpferischen Fähigkeiten von Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten, um das himmlische Potenzial zu manifestieren. Der Geist manifestiert sich in der Dichte der Materie.

Der göttliche Plan bietet auf Erden die im Sonnensystem einmalige Gelegenheit, Meisterschaft über Energie, Schwingung und Bewusstsein in der dichten Welt der Materie und Substanz zu erlangen. Wegen des Bewusstseinsabfalls wurde der elementare Träger noch schwerer und dichter als vorgesehen und wies nie gewünschten Verfall, Leiden und Tod auf. Im Lauf der Zeit sammelte sich unausgewogene Energie an, die jetzt zum Vorschein kommt und erlöst werden will.

Wenn die heilige Energie der mächtigen ICH BIN-Gegenwart, die vom Ego in Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten missbraucht wird, zum Individuum zurückkehrt, kann sie als schwierige Erfahrungen wahrgenommen werden. Energie, die, mit Negativem oder mit niederer Frequenz beladen, zurückkehrt, kann nicht aufsteigen. Sie wabert deshalb in niederer Frequenz in der Aura und ruft Leid, Krankheit und schließlich den Tod hervor. Ist die zurückkehrende Energie mit glücklichen, freundlichen, liebenden Frequenzen verziert, dann steigt sie bereits auf und kehrt in den Kausalkörper als Teil der ewigen, sich immer erweiternden, kosmischen Gegenwart zurück. Auf einer globalen Ebene bewirkt dasselbe Gesetz des Kreises, dass Energie in großen Massen noch nicht in den Kausalkörper des Planeten aufsteigen kann. Stattdessen bildet diese Energie die niederen psychischen (geistigen) und  astralen (emotionalen) Reiche von Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen um den Planeten her. Menschen können in diesen unausgewogenen Reichen gefangen sein. Deshalb sollte man darauf achten, worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt und wie man die eigenen, schöpferischen Fähigkeiten von Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten gebraucht. Für die Gefühlswelt hilft die Bestätigung: „Die Harmonie meines wahren Wesens ist mein höchster Schutz.“

Die Physik sieht Schöpfung als Wellenereignis eines Potenzials an, das an der Oberfläche des Ozeans des universalen ICH BIN erscheint, d.h. es erscheint in der Welt der Form und nicht in der Formlosigkeit. Sobald diese Welle zum vollen Potenzial angewachsen ist, tritt sie dann wieder zurück in die ozeanische Einheit des universalen ICH BIN. Karma erzeugen jene Wellen, die wegen des Egomissbrauchs oder der Fehlleitung himmlischen Lichts ihr volles Potenzial nicht erreicht haben und so auf der Oberfläche (in der Schöpfung) geblieben sind, was nie so sein sollte, anstatt ins Licht zurückzukehren. Sie können nicht ins universale ICH BIN zurückkehren, bis sie ihr himmlisches Potenzial oder ihre natürliche Schwingung der göttlichen Liebe erreicht haben. Deshalb muss die aufsteigende Menschheit alles Karma mit dem Violetten Feuer und der umwandelnden, göttlichen Liebe des weiblichen Strahls umwandeln. Handelt die Menschheit im Einklang der kohäsiven Macht göttlicher Liebe, erhebt sie alles Leben in seinen aufgestiegenen Zustand.

Der Licht- und Gruppendienst: Der Lichtdienst soll aus freier Entscheidung geleistet werden, damit man zunehmend Erleuchtung gewinnt und dieser Prozess im Frieden des privaten Lebens, in einem geweihten Umfeld, stattfinden kann. Zu bestimmten Zeitpunkten jedoch folgt der Lichtdienst einer Berufung, der die Absichtserklärung vorausgehen muss, dass man der Menschheit und der Welt während eines tückischen Augenblicks helfen möchte. Diese Berufung verleiht einem die Werkzeuge, die zu geistigem Wachstum führen. Auch früher schon mussten sich Lichtdiener gemeinsam verdingen, Harmonie und Ausgeglichenheit aufrechtzuerhalten, um sie besonders unausgewogenen Augenblicken, wie sie z.B. gerade heute auftauchen, verleihen zu können.

Der geliebte Sanat Kumara brachte eine Versammlung großer Seelen zusammen, als er den Erlösungsdienst für die Erde übernahm. Dabei mussten alte, kristallisierte Denkmuster aufgebrochen werden. Karmamuster im Denken, Gefühl, in Worten und Taten erfuhren schwingungsmäßig Beschleunigung in ihr höherwertiges Frequenzpotenzial, und die entsprechende Wirkung stellte sich nach einem Übergangszeitraum ein. In ähnlicher Weise wirkt sich die Ankunft des Liebessterns aus, indem sie zunächst Störungen im Menschen- und Naturreich bewirkt. Danach aber, mit der Ankunft der nächsten Lebenswelle, entfaltet sich großes Potenzial in Form von Harmonie und Ausgeglichenheit des weiblichen Strahls mit seinem Einklang, Ausgleich, seiner Einschließlichkeit und Ehrfurcht vor allem Leben. Die Bruder- und Schwesternschaft von Engeln, Elementarwesen und der Versammlung der aufsteigenden Menschheit ist eine Grundlage des neuen Zeitalters. Die Rechtschaffenden, die am vorbestimmten Ort zum passenden Zeitpunkt das Richtige in vollkommener Weise tun, erfüllen diese Bruder- und Schwesternschaft mit Leben. In der Kristallvision erkennt man, dass die Zukunft so aussieht.

Der aufgestiegene und freie Lichtdienst strahlt mindestens 51% Energie, Schwingung und Bewusstsein aus und befindet sich in Harmonie und Ausgeglichenheit mit dem großen Lebensgesetz. Der Gruppendienst hat als Grundlage, dass alle Beteiligten ihre Hauptaufmerksamkeit auf die mächtige ICH BIN-Gegenwart gerichtet halten. In dieser Vereinigung mit dem mächtigen Gott-Selbst arbeitet man dann in der unteilbar fließenden Ganzheit auf mehrdimensionalen Ebenen, unabhängig davon, ob das äußere Selbst davon Kenntnis hat. Der Gruppendienst ist im Einklang, weil die Beteiligten in der Sache Geistiger Freiheit engagiert sind. Solche Übereinstimmung spiegelt sich auch im globalen Kraftfeld des Gruppendienstes wider, der „gemeinsam verbundenes Gottesbewusstsein“ genannt wird.

Solcher Gruppendienst ist die beste Methode, die individuellen, geistigen Gaben zu verbinden und abzustimmen, um ein Kraftfeld mitzuerschaffen, das viel stärker ist als die Summe seiner Teile. Tatsächlich ist die einzig sichere Weise, planetarischen Lichtdienst zu leisten (im Unterschied zu geistiger Arbeit für sich allein), indem man das gemeinsam verbundene Gottesbewusstsein erzeugt, das stärker ist als jedes Ego und dessen Karmawirkung der Unausgewogenheit. Man sollte sich mit Ansammlungen der Unausgewogenheit nicht durch individuelle Bemühungen befassen, sondern nur im gemeinsam verbundenen Gottesbewusstsein zusammen mit allen anderen Kräften des Guten auf dem Planeten.

Das Kraftfeld alles Guten in der Welt: Das sind die gemeinsamen, aufsteigenden, positiven, liebevollen Gedanken, Gefühle, Worte und Taten der Menschheit. Der Lichtdienst erfüllt sie mit der Flamme der Unsterblichkeit, bis sie stärker als jede Unausgewogenheit sind. Die Flamme der Unsterblichkeit stellt sicher, dass sich dieses Kraftfeld immer mehr ausdehnt und für immer wirksam bleibt. Es fußt auf dem angeborenen Vertrauen, dass die Rechtschaffenden, die am vorbestimmten Ort zum passenden Zeitpunkt das Richtige in vollkommener Weise tun, bereits da sind und ihren vollkommenen Dienst am Leben leisten. Das sind größtenteils unscheinbare, unbekannte, bescheidene Seelen, welche die Wahrheit bestätigen, dass die Sanftmütigen die Erde erben sollen.

Der Stern Geistiger Freiheit: Das Permanente Atom der Dispensation des Siebenten Strahls Geistiger Freiheit ist dieser Stern. Er ist ein elektronisches Vollkommenheitsmuster, das vorgibt, wie die Erde aussieht, wenn die Dispensation des Siebenten Strahls seinen ganzen Entwicklungslauf mit Erde und Menschheit vollendet hat. Vater-Mutter-Gott übergab das Muster dem geliebten Saint Germain anlässlich seiner Reise in die Tempel der Zentralsonne. Die Dispensation des Sechsten Strahls des geliebtem Jesus mit seinem himmlischen Potenzial des in jedem Menschen erwachten Heiligen Christ-Selbstes wurde gerade abgeschlossen. Bei der Morgendämmerung des Siebenten Strahls im Menschheitsbewusstsein pulsiert dieses einzigartige, elektronische Muster bereits in der Flamme der Unsterblichkeit aller neu Verkörperten, die darauf warten, im äußeren Bewusstsein für das neue Zeitalter angeleitet zu werden.

Der Stern von Sanat Kumara: Die Geschlechter der Venus schlossen vor langer Zeit ihren Erfahrungszyklus der sieben Strahlen ab und rückten dann individuell und als planetarische Familie in ihren Lichtkörpern ins zwölffältige Sonnenbewusstsein auf. Solch siegreiche Erfüllung zeigt das Auftauchen des fünfzackigen, goldenen Liebessterns der Venus an. Er kündet von der Ankunft der nächsten Lebenswelle und steht mit dem Pentagramm aller Wesen eines Planeten in Verbindung, das in ihrer Aura und ihren sieben Chakrasonnen lodert. Damit befinden sich alle Sonnen und goldenen Sterne in himmlischer Ausrichtung.

Wenn man nun den fünfzackigen Liebesstern der Venus, den goldenen Stern des großen Kumaras, visualisiert, erscheint er in der Erdatmosphäre, und man nimmt ihn tief in sich auf. Er ergreift jetzt jeden Menschen und seine sieben Chakrasonnen. Er zieht die ganze Lebenskraft der Erde durch die Versammlung der Aufgestiegenen Menschheit in seinen Umkreis, denn diese Lebenskraft befindet sich am Sonnenrückgrat als die Versammlung der aufsteigenden Menschheit, der Engel und Elementarwesen. Steht man im Liebesstern, ist dort auch die Pagode der sieben elektronischen Vollkommenheitsmuster des Aufstiegs, und man wirkt als Atombeschleuniger für diese Lebenskraft.

Der Liebesstern wird in Zeiten umwandelnder Bewusstseinsereignisse aktiv. Er erstrahlte über der Venus, als sich der geliebte Sanat Kumara auf der Erde mit mehreren Kumaras niederließ, um dort Shamballa zu erbauen. Er gründete die Geistige Hierarchie der Erde, damit die Menschheit einst ihren rechtmäßigen Platz unter den aufgestiegenen Geschlechtern dieses Sonnensystems wieder einnehmen könnte. Sein erster Helfer war Lord Gautama (jetzt Herr der Welt), sein zweiter Lord Maitreya (jetzt Kosmischer Christus und planetarischer Buddha). Der Liebesstern wurde wieder aktiv, als Sanat Kumara aus seinem Erdenexil befreit wurde und anlässlich einer kosmischen Zeremonie im Retreat Erzengel Michaels zur Venus zurückkehrte.

Jetzt wird der goldene Liebesstern wieder aktiv, weil beim großen, kosmischen Einatmen die Erlösung der Erde ansteht und sich die nächste Lebenswelle ankündigt. Auch umwandelnde Bewusstseinsereignisse und persönliche Erleuchtungserfahrungen kündigen sich an.  Die Rechtschaffenden, die am vorbestimmten Ort zum passenden Zeitpunkt das Richtige in vollkommener Weise tun, stimmen sich dank ihrer Erleuchtung auf globale, geistige Offenbarungen ab.

Diese Visualisation ist Teil der Zeremonie der Flammenübertragung, bei der die Venus durch ihr eigenes Aufrücken in ihre höhere Umlauffrequenz die Erde mitnimmt, so dass sie deren frühere Frequenz einnehmen kann. Die zwei Schwesternplaneten sind im Gottesbewusstsein gemeinsam verbunden. Der Erdenalltag richtet sich immer mehr auf die Grundsätze göttlicher Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung aus. Der große Liebesstern strahlt die kohäsive Macht göttlicher Liebe aus, die während des großen, kosmischen Einatmens alles Leben in göttlicher Ordnung und himmlischer Ausrichtung hält. Dieses Kraftfeld ist bei zwei komplex verbundenen Dingen - wie den Schwesternplaneten Erde und Venus - besonders wirksam. Der geliebte Sanat Kumara errichtete diese Brücke zur Geistigen Freiheit, diese komplexe Quanteneinheit zwischen Erde und Venus.

Der goldene Stern kündigt immer Sonnen-Damen und -Herren der Flamme der Unsterblichkeit an, die gegenwärtig als die Versammlung der aufsteigenden Menschheit auf Erden erscheint. Er lässt mit seinem heiligen Ton die Stimme des großen ICH BIN wie eine kosmische Radiostation erschallen. Unter vielen Frequenzen hört der Mensch gerne auf Stimmen, die ihn befähigen, sich von der Leibeigenschaft des Egos zu befreien. Das Pentagramm der Venus überträgt jetzt den heiligen Ton der kohäsiven Macht göttlicher Liebe, die alles Leben in seinem aufgestiegenen Zustand vereinigt. Das ist ein notwendiger Zustand des kosmischen Gesetzes für die Menschheit, um in das große, kosmische Einatmen einbezogen zu werden.

Die erste Ursache: Man könnte sie beim normalen Ablauf von Ursache und Wirkung im Alltag als wichtigste oder höchste Ursache ansehen. Der Begriff „erste Ursache“ ist aber wörtlich zu nehmen, weil sie zuerst, vor allen anderen Ursachen, hervortrat. Sie war göttliche Liebe, und ihre Wirkungen zeigten sich unendlich vielfältig. Diese Wirkungen entfalteten sich als zweite, dritte, vierte usw. Ursache wieder mit ihren unendlichen Wirkungen, und der göttliche Plan entfaltete sich in der Potenz unzähliger Schwingungsmanifestationen göttlicher Liebe.

Solche Entfaltung war zur Verkörperungszeit der ersten drei Wurzelgeschlechter üblich. Als das vierte verkörpert war, wurde aus Liebe eine Ursache in Bewegung gesetzt, die den Nachzüglern die Chance zu Erlösung schenkte. Leider entstand daraus gegen alle Erwartungen der große Fall mit einer Ursache, die dem göttlichen Plan widerstand und zu unzähligen Nachfolgeursachen führte, welche die sehr komplexe, gegenwärtige Situation für die Erde und ihr elementares Königreich bedingten.

Das erste Vorhaben in unserem Sonnensystem sollte die Manifestation von Vollkommenheitsmustern sein, die der ewigen Flamme entstammen und sich in Form des Gartens des ewigen Frühlings zeigen. In ihm entwickelten sich dann weitere Vollkommenheitsmuster göttlicher Liebe, die weiterhin solche Vollkommenheitsmuster verursachten, so dass sich schließlich der vollendete Himmel auf Erden manifestierte. In ihm konnten die ersten drei Wurzelgeschlechter gemäß göttlichem Plan ihren Aufstieg erlangen. Diese erste Ursache hat weder Anfang noch Ende, bestand schon immer, ist jetzt da und wird immer eine Welt ohne Ende sein. So verstehen wir Alpha und Omega, die Zentralsonne, Vater-Mutter-Gott, Schöpferkraft der ersten Ursache.

Wir wollen zu dieser ersten Ursache zurückkehren. Als der geliebte Jesus in seinem Lichtkörper aus Quantenmaterie auf Erden wandelte, war er ganz zur ersten Ursache ohne Leiden, Krankheit oder Zerfall zurückgekehrt. Wir verstehen jetzt, dass die Gesetze der Quantenmaterie andere als die der dichten, physischen Materie sind. Nach Jesu Auferstehung wurde der das Grab verschließende Felsblock unwichtig. Er repräsentiert das, was schwierig ist, im Alltag zu ändern. Das Bewusstsein der ersten Ursache verwandelt physische Ereignisse ins Göttliche, was wir als umwandelnde Bewusstseinsereignisse bezeichnen. Es sind manifestierte Quantensprünge.

Erinnern wir uns wieder daran, dass das ursprüngliche Gesetz der ersten Ursache für die Manifestation des Lichtes sorgt und die geringeren Gesetze der dichten Formenwelt bricht. Deswegen konnte Christus aus der Grabesstätte auferstehen, was auch der Menschheit geschehen soll, die aus ihrer Grabesstätte der Unerfahrenheit und Unausgewogenheit aufersteht. Auferstehung und ewiges Leben repräsentieren die volle Rückkehr zur ersten Ursache, auf die nur vollkommene Wirkungen folgen, die dann selbst wieder zu himmlischen Ursachen werden. Das Goldene Zeitalter Geistiger Freiheit manifestiert wieder diesen endlosen Pfad von Ursache und Wirkung in seiner Aufstiegsspirale.

Wird man zum Jünger des Heiligen Geistes, so wird man ein Agent manifestierter Liebe, ein Jünger der ersten Ursache. Die Vollkommenheitsmuster der ursprünglichen Absicht strömen nach wie vor durch die ursprünglichen, geistigen Adern und stellen den kosmischen Fluss von Gottesbewusstsein dar. Er gehört zur ewigen Flamme, gleichgültig, in welchem Reich man sich ausdrücken möchte, also auch in Dimensionen, Lichtreichen oder in der irdischen Formenwelt. In der gegenwärtigen Verkörperung widmen die Lichtdiener ihm ihre schöpferischen Fähigkeiten, indem sie bestätigen, dass sie offen und empfänglich für die Ankunft der nächsten Lebenswelle sind. So wird man selbstlos und eins mit dem Weg, dem Fließen des Tao.

Durch ihren Lichtdienst halten die Lichtdiener an der ersten Ursache fest. Bei der täglichen, geistigen Praxis gilt ihre Beständigkeit dem Lichtdienst, bei dem sie ihre wahre Identität fühlen und ihr himmlisches Instrument für die erste Ursache einsetzen. Die ewige Flamme bringt dann mit ihrem strahlenden Licht alles, was man denkt, sagt, tut und fühlt in Einklang mit der ersten Ursache. Dann erwartet man im Frieden die Ergebnisse. Sie werden unter der Beobachtung erneut zu Wirkungen der ersten Ursache, und dieser Vorgang setzt sich fort, bis alle Menschen frei im Licht leben. Man kann die nachfolgenden Ursachen und Wirkung nicht immer sehen, aber sie geschehen wirklich. So bewegt man sich sicher weiter ins neue Zeitalter Geistiger Freiheit.

Die erste Ursache ist ein mächtiges Kraftfeld der großen Zentralsonne. Es strömt durch die Zentralsonnen, durch die lokalen Sonnen und ihre Sonnensysteme in die sich entwickelnden Wurzelgeschlechter und schließlich durch die ewige Flamme und ihre sieben Chakrasonnen. Die erste Ursache ergießt sich als Ankunft der nächsten Lebenswelle. Vor allem bei der Erde setzt sich diese himmlische Quantenwelle aus den Kraftfeldern der Dispensation des Siebenten Strahls zusammen: Wiederausgleich zwischen männlichem und weiblichem Strahl, Verkörperung der Seelen des sechsten und siebenten Wurzelgeschlechts und das große kosmische Einatmen. Die Flamme der Unsterblichkeit ist für die erste Ursache der Aufnahmekelch im Menschenreich, der Heilige Gral, nach dem sich der Mensch sehnt. Das sind die wahre Identität und das himmlische Instrument, das solare Christ-Selbst des Zeitalters des Siebenten Strahls.

Im Anfang war das Wort, der heilige Ton der ersten Ursache. Genauso wie Ingenieure Stahlträger für großartige Strukturen verwenden, erbauen die Lichtdiener die Tempel des Heiligen Geistes mit Lichtstrahlen. Die Lichtdiener gestalten sie durch den heiligen Einfluss von Tönen und Rhythmen und sind Mitwirkende, wenn sie ihre Erkennungsmusik vereinen und im himmlischen Orchester auf Erden zusammenspielen. Der Einzelne wird zur Stimme des großen ICH BIN. Gemeinsam im Licht stehend, befehlen sie als planetarische Stimme, dass das ursprüngliche Leben das neue Zeitalter Geistiger Freiheit ausbilden soll.

Die erste Ursache hat als Erkennungsmusik einen bestimmten Rhythmus, Klang und eine Melodie der Göttlichkeit. Man hört sie mit Ohren der Harmonie und Ausgeglichenheit. Dabei vermengt man seine Erkennungsmusik mit der der ersten Ursache, und das umso mehr, als dass sich die eigene Sonne in der himmlischen Ausrichtung mit allen Sonnen befindet. So erklingt ein himmlisches Orchester, das dem universalen ICH BIN ständig seinen Klang verleiht. Dieses Kraftfeld verankert sich hier durch Hüter(innen) der Flamme. Unser Engagement der Lichtdiener ist die Rückkehr zur wahren Identität und zum himmlischen Instrument als Lichtkanal für die erste Ursache. Man wird zur Flamme der Unsterblichkeit, zur unsterblichen siegreichen Dreifältigen Flamme mit ihrem strahlenden Licht.

Dafür wird man selbst-, raum- und zeitlos. Personen, Orte, Bedingungen und Dinge berühren einen nicht mehr. Man verurteilt oder kritisieret nichts und niemanden, weil man nur Brennpunkt für göttliche Liebe ist und alles noch nicht befreite Leben segnet. Das ist aufgestiegene Meisterschaft.

Die Pagode der sieben weißen Aufstiegstauben: Sie versinnbildlicht von ihrer Basis bis zu ihren oberen Ebenen die ganze Lebenskraft auf Erden mit ihren sieben Ausdrucksweisen im physischen Alltag. Jede Schicht der Pagode entspricht einem der sieben Chakrasonnen des Menschen, die zwischen seiner Rückgratbasis und dem Kronenchakra angeordnet sind. Damit repräsentiert der Mensch die ganze Lebenskraft auf Erden an seinem Sonnenrückgrat. Die sieben Ebenen sind: Subatomare und elementare Materie, einfaches Leben aus Zellen im Pflanzen- und Tierreich, komplexes und entwickeltes Pflanzen- und Tierreich, Massenbewusstsein des Menschen im Alltag, beschleunigtes Menschheitsbewusstsein, Weisheitsbewusstsein und aufgestiegene und freie Menschheit.

Die unteilbar fließende Ganzheit: Dieser Begriff stammt vom Physiker David Bohm, der die Natur des Universums so beschreibt: „Alles geschieht auf einmal.“ Jeder Lebensaspekt befindet sich also in seinem ewigen Augenblick des Jetzt. Diese Beschreibung berücksichtigt die mehrdimensionale Natur des universalen ICH BIN und die Abstimmung aller seiner Aspekte untereinander. Alles wirkt auf alles andere (manchmal als Chaostheorie bezeichnet). Darauf setzen Lichtdiener beim Lichtdienst, weil er schließlich, in der Zeit in Gang gesetzt, ein Ergebnis woanders (jenseits des Zeitbegriffs) hervorruft, das jenseits des Zeitbegriffs war, ist und für immer sein wird.

Die wahre Identität: Sie ist die ewige Flamme aus Energie, Schwingung und Bewusstsein. Sie stahlt Licht aus, das aus Energie, Materie und Intelligenz besteht. Es befähigt den Menschen zum Mitschöpfertum durch die schöpferischen Fähigkeiten der Gedanken, Gefühle, Worte und Taten.

Das himmlische Instrument: Wenn sich der Mensch als die unteilbar fließende Ganzheit seiner mehrdimensionalen Natur betrachtet, sieht er die geistigen Aspekte seines wahren Wesens als Einheit (auf Erden verankerter Strahl der mächtigen ICH BIN-Gegenwart), als die Drei (Verankerung der Dreifältigen Flamme der Unsterblichkeit im Herzzentrum), die Sieben (sieben Chakrasonnen und das am Rückgrat aufsteigende Kundalinifeuer), die Zwölf (zwölf Häuser der Sonne) und wieder die Einheit als unteilbar fließende Ganzheit des universalen ICH BIN.

Das elektronische Muster: Es fasst das himmlische Instrument und die wahre Identität zusammen. Im ganzen Universum ist man damit als das bekannt, „was ICH BIN, und ICH BIN das ICH BIN.“ Es ist das individuelle Kennzeichen des Menschen in allen Dimensionen und Lichtreichen, in denen er dient. Vom ersten Atemzug bei Vater-Mutter-Gott entfaltet sich das Wesen aus der Flamme der Unsterblichkeit in einzigartiger Weise (wie bei einer Schneeflocke) bis zum aufgestiegenen und freien Zustand, und das elektronische Muster fasst alle Tätigkeit zusammen. Alle vom Ego befleckte Energie muss zurückkehren und befreit werden, damit sie zu diesem elektronischen Muster durch die Gnade des Heiligen Feuers zurückkehren kann.

Der Kausalkörper: Er enthält die Tugenden des Menschen und zeigt sich als kosmisches Momentum, das die Aura um die mächtige ICH BIN-Gegenwart in den höheren Frequenzbereichen des Lichtes bildet. Man spricht auch vom Vorratshaus (mit dem Ätherkörper als verkörpertem Gegenpart). Dieses Kraftfeld des Momentums mit den Tugenden, Talenten, Gaben und Segnungen auf dem Pfad des Dienens besteht, seitdem der Mensch zu einer individuellen Gottesgegenwart wurde. Der Kausalkörper drückt sich als Energie-, Schwingungs- und Bewusstseinssphäre mit spezifischen Farben, Tönen und Düften aus. Sind diese Lichtsphären stark genug mit besonderen Tugenden auf einigen Hauptstrahlen vertreten, möchten auch andere Lebensformen an ihnen teilhaben. Sie möchten erfahren, wie sie sich in der Aura eines(r) Aufgestiegenen Meisters(in) versammeln können. Vor unserer Verkörperung haben wir Lichtdiener uns auch im Kausalkörper Vater-Mutter-Gottes gesonnt.

Die drei Königreiche: Der ursprüngliche, göttliche Plan der Erde sah vor, dass sich einer Bruder- und Schwesternschaft zwischen Engeln, Elementarwesen und Menschheit entwickeln sollte. Sie sollte in Harmonie, Ausgeglichenheit und Frieden das himmlische Potenzial aller Lebensaspekte hervorbringen. Zuerst errichtete das elementare Königreich die physische Plattform und Atmosphäre für die Menschheit, damit sie die Beherrschung von Energie, Schwingung und Bewusstsein in der Welt der Form erlernen konnte. Erde-, Wasser-, Luft- und Feuerelementarwesen arbeiteten dafür zusammen. Das Engelreich sorgte für die geistige Atmosphäre aus Tugenden, so dass der Mensch durch geistige und emotionale Entwicklung zu einem majestätischen Gotteswesen heranwachsen konnte. Dann betrat das erste Wurzelgeschlecht unter Führung von Erzengel Michael diesen Garten Eden, und der Aufstiegsprozess durch die Welt der Form nahm seinen Lauf.

Energie, Schwingung und Bewusstsein: Sie sind alles, was es gibt. Diese Matrix sorgt für alle Manifestation. Sie folgt der Tugend der beteiligten Energie, dem Ton ihrer Schwingung und der Bewusstseinsebene des Wesens, das die Manifestation ins Dasein bringt. Es bestimmt, über das Potenzial der Schöpfung, gewonnen aus einem unendlichen Spektrum von Möglichkeiten.

Die Dreifältige Flamme: Diese Flamme der Unsterblichkeit verfügt über alle Intelligenz der Flamme Vater-Mutter-Gottes mit ihrer vollkommenen Ausgeglichenheit von Liebe, Weisheit und Macht. Vater (Macht) und Mutter (Liebe) rufen das vollkommene Ergebnis hervor: göttliche Weisheit (den Christus als Sohn Gottes). Er lenkt dann Energie, Schwingung und Bewusstsein in die Manifestation. Diese Flamme ruht im geistigen Herzzentrum jedes Menschen, wo sich die Silberschnur aus elektronischem Licht von der mächtigen ICH BIN-Gegenwart verankert.

Diese Flamme der Unsterblichkeit wird auch zum Atombeschleuniger, wenn man ihr die volle Herrschaft in der Welt der Form erlaubt. Er beschleunigt die atomare Substanz in ihre reine Lichtgestalt (Lichtkörper). Voraussetzung dafür ist, dass man seine Aufmerksamkeit und Anbetung auf die Dreifältige Flamme richtet und so ihr strahlendes Licht ausdehnt, bis es den Mantel der Vollkommenheit erreicht. Dann entspricht er der Aura der mächtigen ICH BIN-Gegenwart (siehe Kartenbild). Dann ist man selbstleuchtend geworden oder transfiguriert, wie der geliebte Jesus auf dem Berg der Transfiguration.

Das Violette Feuer: Gemäß ursprünglichem, göttlichem Plan steht unsere liebliche Erde alle zweitausend Jahre (kleiner Zyklus) unter dem Haupteinfluss eines der Sieben Strahlen. Am Ende von vierzehntausend Jahren (Hauptzyklus) bildet der Siebente Strahl die letzte Einweihung ins Heilige Feuer und sorgt für den Aufstieg ins Licht. Er sorgt mit seiner Macht himmlischer Alchimie und Anrufung für die Vollendung des Aufstiegsprozesses. GnadeBarmherzigkeit und Vergebung sind heute am meisten gefragt, um den gegenwärtigen Hauptzyklus zu vollenden (der viel zu spät kam). Diese Tugenden wandeln egobasiertes Karma um und befreien die betreffende Energie. Daher verfügt das Violette Feuer über ein Kraftfeld dieser Tugenden, das man durch die Zeremonie regelmäßiger Anrufung erschließen kann. Bei Violett vermengen sich Blau (himmlische Macht) und Rosa (göttliche Liebe). Deshalb ist das Violette Feuer die stärkste Tätigkeit göttlicher Liebe. Abhängig vom Zusammenwirken beider Kräfte kann sich das Violette Feuer im tiefsten Königspupur oder malvenfarbigen Licht ausdrücken.

Die Ankunft der nächsten Lebenswelle: Hier kommen vier Hauptkraftfelder zusammen, die sich in diesem kosmischen Augenblick auf Erden zeigen: Das Zeitalter des Siebenten Strahls Geistiger Freiheit, die Vorherrschaft des weiblichen Strahls, die Verkörperung von sechstem und siebentem Wurzelgeschlecht und das große, kosmische Einatmen aller Planeten, Sterne und Sonnensysteme, die in ihre nächst höhere Frequenz himmlischen Potenzials aufsteigen.